AIDAnova: Eine Kanaren Kreuzfahrt im ewigen Frühling

AIDAnova 

Eine Kanaren Kreuzfahrt im ewigen Frühling


Die Kanarischen Inseln bzw. die Inseln des ewigen Frühlings wie sie auch genannt werden, bestechen meist durch ihr ganzjähriges mildes Klima. Daher sind die 7 Inseln, mit Recht eine der beliebtesten Reiseziele im Sommer als auch im Winter, für all diejenigen die mal kurz aus dem kühlen Deutschland entfliehen möchten. Und wie könnte man die Inseln auch besser bereisen als mit einem Kreuzfahrtschiff?!

Anreise nach Gran Canaria

In unserem Fall ging es im November mit AIDAnova für 7 Tage auf eine Kanaren Kreuzfahrt ab/bis Gran Canaria. Die Reisezeit war perfekt für ein wenig Abenteuer bei milden Temperaturen um die 23 Grad – nur zum Baden im Atlantik war es dann doch schon etwas zu frisch für die Jahreszeit meines Empfindens nach.

Los ging es um 06:50 mit einem AIDA Charter Flug von Eurowings (Durchgeführt von Germanwings) von München der Sonne entgegen nach Gran Canaria wo wir bereits in der Ankunftshalle von AIDA Mitarbeiten empfangen wurden. Nach ca. 30min Fahrzeit im AIDA Shuttle sind wir dann auch endlich am Schiff im Hafen von Las Palmas angekommen.


TIPP
: Wer keinen Transfer zum Schiff gebucht hat, der kann auch den Bus (Linie 60) vom Flughafen zum Busbahnhof Intercambiador de Santa Catalina (der mit dem Zeltdach) nehmen. Er fährt 2x pro Stunde und kostet ca. 3 Euro. Vom Busbahnhof kann man dann zu Fuß zum Kreuzfahrtterminal laufen (ca. 200m). Wer mit dem Taxi fahren will zahlt ca. 35 Euro für die 30km lange strecke. Vom Busbahnhof kann man einfach über die Muelle de Santa Catalina zum Kreuzfahrtterminal laufen. Das sind vielleicht 300 Meter.

Nach einem “kleinen” Mittagshappen im Brauhaus der AIDAnova ging es noch auf einen Abstecher zum Shoppen und Flanieren in das direkt am Hafen gelegene Einkaufszentrum “El Muelle”. Von der dortigen Dachterrasse konnte man noch einen tollen Blick über Las Palmas und der AIDAnova genießen bevor das Schiff um 22:00 Uhr den Hafen  von Las Palmas verließ und sich in Richtung Madeira aufmachte.

Seetag - Tag 1

Wenn der erste Tag der Reise bereits ein Seetag ist, dann kann nicht mehr viel schiefgehen! Man hat genügend Zeit, das Schiff schon mal auf Herz und Nieren zu erkunden und sich mit den Gegebenheiten an Bord und den vielen Mitreisenden vertraut zu machen. Denn bei Rückkehr nach einem langen Tag an Land ist es einfach viel entspannter, wenn man sich auf dem Schiff schon etwas orientieren kann und man gezielter von A nach B kommt, ohne sich zu verlaufen.

Four Elements

Das Four Elements könnte man auch als “El Dorado” für Groß und Klein auf der AIDAnova bezeichnen. Wer sich traut und nicht unter Höhenangst leidet, der kann hier seinem Klettertrieb freien Lauf lassen und von Baumwipfel zu Baumwipfel klettern und schwingen 🙂 

Für alle anderen die es weniger hoch mögen aber dafür nass, sollten die Water Slides bzw. den Racer ausprobieren oder einfach nur gemütlich einen Kinoklassiker oder das aktuelle Ausflugsprogramm auf der großen LED-Leinwand genießen.

Theatrium

Am Abend wenn der Vorhang fällt, dann wird das Theatrium zum Mittelpunkt des Entertainments auf der AIDAnova! Hier geht es spektakulär zu, wenn die AIDA All Stars und der Entertainment-Manager(in) zum Showabend laden. Bei täglich wechselndem Programm sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein, denn es stehen einem genügend alternativen von Musik, Show, Kunst, Quiz über Infoveranstaltungen zu Ausflugsmöglichkeiten oder der bekannten Show “The Voice of the Seas” zur Verfügung. Auf unserer Reise war sogar der bekannte Fernsehkoch Stefan Marquard mit an Bord und bot dort diverse Workshops und Kurse für die Passagiere an.

Madeira - Tag 2

Die Blumeninsel von Portugal. Ich kann nur jedem Empfehlen, die Einfahrt in den Hafen von Funchal am frühen Morgen vom obersten Deck aus zu beobachten. Der Anblick der Stadt, welche sich vor den Füßen der AIDAnova zu den Hängen hinauf erstreckt ist ein wirklich einmaliges Erlebnis.

Wir waren eine der ersten Passagiere, die das Schiff in Madeira verlassen hatten um zur ca. 2 km entfernten Mietwagenstation gelaufen sind, um dort unseren Mietwagen entgegen zunehmen bevor der große Ansturm der restlichen Passagiere der Schiffe losging. Ein Foto Stopp bei der weltbekannten Bronzestatue von Cristiano Ronaldo (welcher in Madeira 1985 geboren wurde) direkt vom dem CR7 Muesum war natürlich unumgänglich und lag zum Glück zufällig auch auf dem Weg. 

Fun Fact: Bei einer Statue darf man’s ja: Der Schritt von Cristiano Ronaldos Abbild in Funchal ist von Urlaubern und Fans so häufig begrabbelt worden, dass sein bestes Stück jetzt ganz golden in der Sonne glänz!

Aussichtspunkte von “Eira do Serrado” und “Miradouro do Paredao”

Als Erstes ging es direkt los zu den beiden Aussichtspunkten von “Eira do Serrado” und “Miradouro do Paredao”, wo wir noch vor Ankunft der ganzen Reisebusse den Blick über das ganze Nonnental für uns alleine genießen konnten. Einfach nur grandios, wenn die Morgensonne den Schatten aus dem Tal vertreibt und man tief hinunter bis zu den Serpentinenstraßen blicken kann.

Jardin Tropical de Monte – Der botanische Garten

Unser nächster Halt war beim “Jardin Tropical de Monte”. Ich muss gestehen, dass ich mir vorab schon nicht viel vom Botanischen Garten erwartet habe, da viele Online Bewertungen zu diesem Garten sehr schlecht ausgefallen sind. Doch wieder einmal musste ich feststellen, dass man nicht immer den negativen Kommentaren Glauben schenken sollte und sich am besten selbst ein Urteil vor Ort darüber macht. Denn für mich war es wie der “Garden Eden” und somit eines meiner persönlichen Highlights der Insel. 

Wenn man gut zu Fuß ist, dann kann man sicher 2 Stunden oder länger dort verbringen. Die Anlage bietet einem so viel schönes aus unserer Natur und man sieht auch überall, dass mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Man sieht die unterschiedlichsten Blumen, Pflanzen und Bäume in ihrer Blüte und wird regelrecht überwältigt, von der Vielfalt dich sich dort einem bietet. 

Aber seht selbst … 


INFO:
Öffnungszeiten – täglich außer 25.Dezember; Garten Öffnungszeiten: 09:30 – 18:00 Uhr; Museum Öffnungszeiten: 10:00 – 16.30 Uhr; Eintritt: Erwachsene 12,50 Euro / Kinder bis 15 gratis (nur in Begleitung eines Erwachsenen) – (Stand März 2020)

Tipp: Falls die Füße schon etwas weh tun oder müde sind, dann kann man sich auf Höhe der Mitte des Parks beim großen See für 2 € p.P. mit einer Art Golf Buggy (Platz für 4 Personen) wieder hoch zum Ausgang fahren lassen. 

Bevor ihr den Park verlässt, empfehle ich euch noch auf der Sonnenterrasse des kleinen Cafés am Ausgang (hinter der Kasse) namens “Greenhouse Coffee Roaster” den Blick über den Park bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück selbstgemachten Kuchen oder Brownie zu genießen.

Das Fischerdorf “Camara de Lobos”

Frisch gestärkt ging es weiter Richtung Küste in das malerische Fischerdorf “Camara de Lobos” welches durch den ehemaligen britischen Premierminister Winston Churchill an Berühmtheit erlangte, als er das kleine Örtchen auf einem seiner Gemälde verewigte. “Camara de Lobos” bedeutet auch so viel wie “Höhle der Mönchsrobben” – doch von denen sieht man leider heutzutage so gut wie keine mehr an der Küste.

Die Nachmittagssonne auf Madeira kann sehr durstig machen – daher setzten wir uns noch auf einen kleinen Absacker in die Bar “Filhos D´Mar” welche sich im Kern des Fischerdorfs befand. Dort gönnten wir uns zum Abschluss des Tages noch 2 Gläschen “PONCHA” – dem Nationalgetränk der Madeireneser welches aus einem Cocktail von Zuckerrohrschnaps, Zitronensaft, Orangensaft und etwas Honig serviert wird.  Es schmeckte super lecker und war sehr süffig und wenn wir nicht mit dem Auto dort gewesen wären, dann wäre es sicher nicht nur bei einem Gläschen Poncha geblieben 🙂 SAÚDE !

Seetag - Tag 3

Den zweiten Seetag widmeten wir voll und ganz dem kulinarischen Angebot auf der AIDAnova. 

Ocean´s Fischrestaurant

Wir reservierten für 12:00 Uhr mittags einen Tisch im OCEAN´S Fischrestaurant wo man aus einer Mischung von Buffet und á la carte sein Mittagessen zusammenstellen konnte, welches den Fokus wie der Name schon sagt, auf Fischgerichte legte. Da Essen war delicioso und wir waren danach wirklich pappsatt, was uns aber nicht dran hinderte für den Abend noch einen Tisch im “French Kiss” zu reservieren. Man gönnt sich ja sonst nix! 🙂

French Kiss

Im French Kiss war an unserem Abend wirklich jeder Platz reserviert und eine lange Schlange von hungrigen Gästen wartete bereits am Reservierungsschalter um einen der wieder freiwerdenden Plätze zu ergattern. Leider bekamen wir einen Tisch direkt am Gang zugewiesen, wo gefühlt das halbe Schiff an einem vorbeiflanierte, weil dort eben auch gleichzeitig der Durchlauf zu vielen weiteren Restaurants wie das “Best Burger @ Sea” oder der “Streetfoodmeile” mit ihrer bis spät in die Nacht geöffneten Döner -und Currywurstbude zu finden war. Doch trotz des eher unruhigen Sitzplatzes, kann ich mit gutem Gewissen jedem Feinschmecker unter euch das French Kiss empfehlen, denn auch hier kommt jeder zu seinem kulinarischen Höhepunkt wie ihr unschwer an den folgenden Fotos erkennen könnt.

Teneriffa - Tag 4

Auch hier haben wir uns wieder einen Mietwagen reserviert, da es einfach die einfachste und meiner Meinung nach die günstigste Möglichkeit ist, die Inseln zu erkunden.

“La Orotava” im Orotavatal

Die Wettervorhersage für diesen Tag fiel leider etwas Bescheiden aus, was uns aber natürlich nicht aufhalten konnte. Unser Plan war, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an der Nordküste von Teneriffa zu erkunden. Daher stand als Erster Stopp das beschauliche Örtchen “La Orotava” im Orotavatal auf unserer Liste, dessen Gemeindegebiet denselben Namen trägt und zum größten Gemeindegebiet der Insel zählt.

Mein Tipp: Ein Besuch im Rathaus von La Orotava. Man kann das Gebäude kostenlos betreten, wo man vom 1. Stock aus einen Ausblick über das Örtchen ergattern kann. Das Rathaus selbst wirkte sehr alt mit seinen dicken Teppichen in den Fluren und den vielen alten Gemälden an der Wand. Ganz anders als wie man es aus Deutschland kennt. Der kleine aber schön gestaltete Platz vor dem Rathaus, verwandelt sich jedes Jahr ab Anfang November bis in den Januar hinein zu einer großen Krippenlandschaft mit lebensgroßen Figuren, welche das Leben in Bethlehem zur Zeit von Jesu Christi Geburt nachstellte. 

Ansonsten ladet der Ort La Orotava auch zum Verweilen in seinen vielen kleinen Grünanlagen und Parks ein, wo man immer wieder schöne Ausblicke über die Häuser von La Orotava geschenkt bekommt. Ein kompletter Ortsrundgang mit allen wichtigen bzw. interessanten Sehenswürdigkeiten dauert ca. 2h zu Fuß, wenn man es gemütlich angehen lässt.

Aussichtspunk “Mirador San Pedro”

Nach kurzem Sandwich-Stopp im wohl einzigen Supermarkt im Ort, ging es direkt weiter Richtung Westen zum Aussichtspunkt “Mirador San Pedro” wo wir uns erstmal einen kleinen Kaffee im gleichnamigen Restaurant bei atemberaubendem Ausblick gönnten. 

Der Drachenbaum von “Icod de los Vinos” 

Die Kaffeepause hielt leider nicht lange an, denn unser Hauptziel war eigentlich das Bergdorf “MASCA” und war noch weitere 60km entfernt. Auf dem Weg dorthin ging sich aber trotzdem noch ein kleiner Zwischenstopp in “Icod de los Vinos” und seinem weltbekannten “Drago Milenario” aus. Der Drago Milenario-Drachenbaum soll angeblich über 1.000 Jahre alt sein und hat eine Höhe von 17m. 


Tipp
: Wer den Drachenbaum besichtigen will aber sich den Eintritt in den Botanischen Garten sparen möchte, der kann auch kostenlos von der gegenüberliegenden Aussichtsterrasse auf den Drachenbaum blicken. Ist meiner Meinung nach auch der beste Blick darauf. 

Ansonsten kostet der Eintritt 5 Euro für Erwachsene, Studenten und Senioren 3 Euro und Kinder unter 8 Jahren 2,50 Euro; Öffnungszeiten: April bis September 09:00 – 20:00 Uhr; Oktober – März 10:00 – 18:00 Uhr (Stand März 2020)

MASCA “Das versteckte Dorf”

Doch nun zum Highlight des Tages. Die Fahrt in das 100 Seelen Dorf “MASCA” welches nur über eine sehr anspruchsvolle und kurvige Serpentinenstraße erreichbar ist. Die Strecke hat es in sich, wenn die großen Reisebusse entgegenkommen und einem die gewagten Ausweichmanöver einiges an Fahrkunst abverlangen. Doch jede Anstrengung dorthin war es wert um dem Bergdorf einen Besuch abzustatten.

Mit MASCA “Das versteckte Dorf” werden auch oft Piraten in Verbindung gebracht, da einige Geschichten darüber erzählen, dass dieses Dorf früher ein Piratennest gewesen sei wegen der verborgenen und geschützten Lage – andere Geschichten erzählen wiederum das Gegenteil und behaupten es wäre ein Zufluchtsort vor Piraten gewesen. Wir werden es wohl nie erfahren!

Bis in die 80er Jahre konnte man MASCA nur über einen alten Weg mit Pferden oder Eseln erreichen. Es gab keinen Strom oder gar ein Telefon und auch keine asphaltierte Straße.

Heutzutage wird das Dorf leider regelrecht überrannt und man kann froh sein überhaupt noch wo einen Parkplatz zu finden. Denn neben den vielen Tagestouristen trifft man hier auch viele Wanderer die wegen der anspruchsvollen 7h Wanderung durch die MASCA-Schlucht bis zur Bucht von MASCA ihren Ausgangspunkt dort gewählt haben.

Zu unserem Glück lag die AIDAnova lang genug im Hafen von Santa Cruz de Tenerife. Somit hatten wir genug Zeit, auf dem Weg zum Schiff, noch ein wenig die Sonne am Strand zu genießen. Kurz vor der Dunkelheit sind wird dann auch rechtzeitig am Schiff wieder angekommen.

Best Burger @ Sea

Am Abend gab es noch ein (kleines) Betthupferl im “Best Burger @ Sea” bevor wir unseren Tag todmüde in der Kabine beendeten, da wir zu wirklich nichts mehr fähig gewesen wären außer unsere Erlebnisse des Tages auf der Kamera Revue passieren zu lassen.

Fuerteventura - Tag 5

Neuer Tag, neues Glück, neues Mietauto!

Guten Morgen Fuerteventura, guten Morgen Sonne, guten Morgen Welt!

Im Gegenzug zu den anderen Inseln, war ich hier auf Fuerteventura zum ersten Mal und somit auch schon voller positiver Erwartungen an den anstehenden Tag. Doch leider mussten wir erstmal über 1h an der Mietwagenstation im Hafen warten bis wir unser Auto entgegennehmen konnten, obwohl wir bereits im Voraus ein Auto Online gebucht hatten. 

Die Sanddünen “El Jable”

Unser Plan für heute war, die Gegend um den Touristenort Corralejo zu erkunden.  Auf dem Weg dorthin kommt man unweigerlich an eine der Wüste Sahara ähnelnden Kulisse vorbei, die sich “El Jable” nennt und sich im Parque Natural de Corralejo befand. Eine tolle Kombination aus Sanddünen und türkisfarbenem Meer. Definitiv einen Fotostopp wert! 

Corralejo

Leider hat uns der Ort Corralejo nicht unbedingt gefallen. Es wirkte eher langweilig und kahl, weshalb wir uns nur kurz dort aufgehalten haben, um den Markt im Zentrum zu besuchen. Wer jedoch noch ein paar kleine Souvenirs für die Daheimgebliebenen sucht und etwas shoppen möchte, der ist hier genau richtig. Ansonsten kann man sich meiner Meinung nach diesen Ort sparen.

“El Cotillo” – Ein Paradies für Surfer

Weiter ging es auf eine der endlos langen Straßen in Richtung Nordwesten der Insel in das beschaulich Surfer Dorf “El Cotillo” wo wir uns in einem belebten Restaurant ein “bocadillo” unter der spanischen Mittagssonne bestellten. Auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so aussah, schmeckte es aber dennoch sau lecker. 

Da uns der Vortag auf Teneriffa doch noch etwas in den Knochen steckte, machten wir uns bereits am frühen Nachmittag schon wieder auf den Weg in Richtung Hafen wo wir uns den restlichen Tag am Stadtstrand unmittelbar vor dem Schiff aufgehalten haben und die Seele noch ein wenig baumeln ließen.

Teppanyaki Asia Grill

Für den Abend haben wir uns diesmal einen Tisch im Teppanyaki Asia Grill auf der AIDAnova reserviert, um uns mit ein paar Kreationen aus Sushi verwöhnen zu lassen. Manchmal ist eben eine kleine Abwechslung zwischendrin zur spanischen Küche auch nicht verkehrt. 

Lanzarote - Tag 6

Aussichtsplattform “Mirador del Rio “

Der letzte Tag ist angebrochen und dafür haben wir uns Bewusst für ein etwas ruhigeres Programm entschieden. Da der Tag vor der Heimreise meisten auch etwas Wehmut mit sich bringt, ging es für uns wieder mit dem Mietwagen in Richtung Norden wo wir eigentlich einen Halt bei der “Cuevea de los Verdes” bzw. dem Restaurant “Jameoe del Aqua” machen wollten. Leider war es dort bereits um 11 Uhr vormittags so überfüllt, dass wir uns entschieden haben, direkt weiter zum Aussichtspunkt “Mirador del Rio” zu fahren. Von Arrecife bis zum Mirador del Rio sind es gerade mal 35km und ganz easy in 50min zu schaffen. 

Erstmal oben auf dem Parkplatz angekommen, machte das Gebäude, welches die Aussichtsplattform beherbergte, den Anschein, umsonst hingefahren zu sein. Man konnte vom Parkplatz aus, noch nicht die dort zu erwartende Aussicht erahnen. Ich kann euch aber garantieren, dass sich die 9 Euro Eintritt rentieren (mittlerweile kostet es nur noch 5 Euro). Neben einem Restaurant mit riesiger Fensterfront für den Ausblick und einem Museum, gelangte man über eine kleine Treppe direkt zur Aussichtsterrasse und somit zum eigentlichen Highlight des Komplexes. 

Tja… uns verschlug es die Sprache. Am ehesten trifft es wohl das Wort UNGLAUBLICH, wenn man es Beschreiben müsste. Bei klarem Himmel und Sonnenschein, konnten wir bis zum Naturpark “Archipielago Chinijo” und der dahinter liegenden Insel “Alegranza” blicken, welche sich zu 80% in Privatbesitz einer lanzarotischen Familie befindet jedoch aber unbewohnt ist.


INFO
: Öffnungszeiten: 10:00 – 17:45 Uhr (vom 15.7. – 15.9. bis 18:45 Uhr und am 24.12. und 31.12. bis 16:45 Uhr) 
Eintritt:  Erwachsene 5 Euro; Minderjährige 2,50 Euro (7-12 Jahre); Ermäßigung für Personen mit Behinderung: 30% auf den Eintrittspreis bei Vorlage eines Ausweises (Stand März 2020)

Die Gesteinsformation “Stratified City” 

Auf dem Rückweg legten wir noch einen Stopp in “Stratified City” ein, was angeblich ein Geheimtipp sein sollte. Es entpuppte sich aber als stinklangweilige Gesteinsformation, welche man nur mit Navi findet. Trotz der nahen Lage zur Hauptstraße, ist sie von dort nicht mit dem freien Auge zu sehen. Wer gerne Verstecken spielen möchte, ist hier richtig – alle anderen können direkt daran vorbeifahren, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

Buffetrestaurant – HUMMER all you can eat

Am Abend hieß es dann zum letzten Mal “HUMMER all you can eat” im Buffetrestaurant der AIDAnova. Sowas lassen wir uns natürlich nicht 2x sagen, und haben unseren Abend, bevor es an das Packen unserer Koffer ging, noch in vollen Zügen mit lieben Mitreisenden und leckerem Essen genossen. 

Abreise

TIME TO SAY GOODBYE 

Um 9:00 Uhr ging es wieder mit einem AIDA Shuttle zum Flughafen Gran Canaria wo wir um 11:20 mit Eurowings in Richtung München abgehoben sind.

!! AUF AIDASEHEN !!


TIPP: 
Wenn ihr einen Mietwagen braucht, dann kann ich euch “Cabrera Medina” empfehlen. Ihr könnt vorab bereits online einen Wagen reservieren und müsst ihn erst vor Ort bezahlen. Im Durchschnitt kostet ein Kleinwagen ca. 50 Euro / Tag inkl. aller Versicherungen. Doch das Beste ist, dass alle Stationen DIREKT am Hafen liegen und ihr somit direkt vom Schiff nach ein paar Gehminuten den Mietwagen abholen könnt. 

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